Jimi Hendrix shares my desires…

„Ich stelle mir eine Zeit vor, wo man diesen kleinen Raum hat, die totale audiovisuelle Umgebung. Du kannst da reingehen, dich zurücklegen und das ganze Ding erblüht in Farben und Musik. Ein Raum der Besinnung. Du kannst einfach reingehen und lässt die Nerven ausklingeln. Es wäre wunderbar, wenn du derart perfekte Musik produzieren könntest, dass sie dich wie Strahlen durchdringt und letztendlich heilt.“

Advertisements
Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

nicht allzu weit weg…

treibt es mich hinfort in die nahe Ferne, an den See, den See mit dem Strahl vor der Stadt. Nicht allzu weit weg ist es und doch so fern. In der Ferne wird die Nähe wiedergefunden, die Nähe, zu ihm, dem Vagabunden.

Da fällt mir, nicht ganz zufällig eine Zeile von Max Frisch ein: „Man ist nie da, wo man ist […] deswegen bin ich schon ein bisschen ein Vagabund […]“ …mehr weiß ich nicht mehr. Der Schweizer. Ich hasse Max Frisch.

Ja, weit weg ist er, da wo er ist, der Vagabund, weit weg bin ich hier, wo ich bin, ich bin nicht hier, sondern dort, weil er dort ist. Er ist nicht dort, weil er hier ist, bei mir. Ach wo sind wir bloß.

Nicht allzuweit weg treibt es mich in die nahe Ferne, zu meinem Vagabunden, der es nicht mehr sein wird, dann. Damit Ferne zu Nähe wird und zwar wahrhaftige, gemeinsame Nähe zur Ferne.

Dieser See mit dem Strahl vor der Stadt. Dieser See, an dessen Ufern wir entvagabundieren werden.

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Wahnsinniges Geschwätz über wahnsinniges Geschwätz

Jetzt muss ich aufstehen und in die Sonne schauen. Und ja! Es ist anstrengend! Und eigentlich will ich ja gar nicht! Doch da ist jemand, der mich dazu zwingt! Ja, wer denn?

Meinen innerer „Schweinehund“ soll ich bekämpfen? Nee. Den gibt’s nicht. Der ist nämlich kein Schwein, der ist recht wohlwollend, süß und unschuldig, leckt mir die Füße dieser Hund und kläfft die Bösewichter an, die mir in die Quere kommen. Es ist weder mein innerer Hund, noch mein inneres Schwein…..es ist auch nicht meine Katze. Die ja sowieso nicht. NEIN! Es sind die Anderen. Erwartungen. L’enfer, c’est les ambitions! Ha, deswegen brennt es in der Höööööö(h)l(l)e. Brenzlig brenzlig. Eigentlich muss man ja da raus. Es ist ja nur Feuer und kein Licht.

Ach Quatsch! Ich bin doch kein Platoniker! Das ist doch alles Humbuck! Wir leben doch nicht in einer Höhle! Ach Quatsch. Und Ideen schweben auch nicht einfach so im Himmelsgewölbe. Und“Ausbrechen“ aus der Höhle machen wir auch nicht! Also nix mit Nazi hier. Naja. Egal. Was man nicht alles so schönes schwätzt.

Die haben doch alle einen Knall, echt.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Auf metaphysischer Ebene

habe er sich ein zweites Mal in Sie verliebt, damals als Sie im Haschisch-Rausch Fichteanisch sprach. Dieses Sein. Weit weg war es. Ungreifbar.

„Aha!“. Das war das Einzige was ihr zu dieser Bemerkung einfiel. Dann lachte sie. Oh ja, sie lachte, lauthals, voll, voller Glück, voller Zufriedenheit.

„Dieses Mädchen!“ sagte er ernst und lachte mit ihr. Ja, man kann auch ernsthaft lachen.

———————————-

Feuerwehrhupen ertönen. Die Polizei vernimmt dieses Mädchen. Sie lacht wieder. Diesmal aus Nervosität. Es ist Nacht. „Schön, dass sie nicht in Flammen aufgegangen sind“ sagt ein Passant. Tja, es regnet ja. Und er ist da – mit nem Regenschirm.

———————————-

3, 2, 1: Die Peeeeesssst! So verkünden sie die kommende Theatervorstellung. Und lachen. Miteinander. Ganz normal. Und essen Bonbons.

———————————–

„Ich bin so betrunken.“ Hihihi. Hahaha.“Ich auch“….

Dieses betrunkene Lachen. Sie fallen sich in die Arme. Kurze Zeit später gehen beide ihrer Wege. Irgendwann am Abend werden sie sich wiederfinden und genau das Gleiche sagen und tun. Immer wieder. Und lachen. Einfach nur blöd rumlachen.

———————————-

…Momentaufnahmen. Alles nur Momentaufnahmen. Doch das Wahre Lachen gibts eben nicht. Das existentielle Lachen. Das Lachen an sich. Lachen ist eben immer nur eine Begleiterscheinung. Ein Akzidenz.

Akzidentelle Gefühle. Ha! Was würden wir bloß ohne sie machen.

 

 

 

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

do you know….

these moments when you are in desperate need to write something and you just haven’t got the time to do it? It is terrible. So here I am. And I have to go. Damn! Terrible moments, the moments that lack of self-reflection….or is it just the contrary? Perhaps I’m happier when I don’t write. Something to think about. Later.

No honestly, it annoys me, these days full of doing and without thinking.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

the philosophers denial

Mit fragendem Blick saß Sokrates mir gegenüber.

Ich (genervt): Ja, was denn?

Er: Na, das musst du schon selbst wissen. (zuckt die Achseln)

Ich: Ach Mann, komm schon, hilf mir doch!

Er: Nö.

Und dann geschah es: Ich stand auf, ging zu ihm und klebte ihm eine auf die Backe.

Es war der Tag, an dem ich später mit Aristoteles Eis essen ging.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Suppentage

Ein paar Minuten später hört sie die Suppe aus dem Kochtopf überlaufen. „Ach! Natürlich – die Suppe.“ Sie steht auf, schleppt sich dahin, macht den Herd aus. „Die Sauerei mach ich nachher weg. Jetzt bin ich einfach zu müde.“  Irgendwann wird sie die Suppe holen und sie essen. Abspülen wird sie nicht. Irgendwann wird sie auf dem Sofa einschlafen, um dann irgendwann am späten Abend aufzuwachen und sich dreckig fühlen. Und nutzlos. Und doof. Und sie wird ins Bett gehen und denken: Morgen stehst du auf und gehst joggen. Das wird sie aber natürlich nicht tun. Sondern der Tag wird sich immer immer wieder wiederholen. Bis irgendwann einmal jemand klingelt.  Und sie sich schämen wird, wenn sie ungewaschen und ungekämmt die Tür öffnen wird. Dann wird sie wieder ein hoch erleben. Und mit dem Minirock zur Vorlesung gehen. Das wird sie aber sehr anstrengen. Great Expectations, he? Und sie wird wieder unglaublich müde sein. Und sie wird sich wieder vor den Fernseher legen. Und sich Suppe kochen. Aus der Tüte.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen